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Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
Beitrag: #321
04.04.2013, 09:38
DarkCamelot Offline
Elektribur Schwert der Spannung
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RE: Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
Vielen Dank
Erstmal nicht aber kommt bestimmt noch die ein odere andere.

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Beitrag: #322
04.04.2013, 09:46
DarkCamelot Offline
Elektribur Schwert der Spannung
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RE: Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
Hab noch was.
Und zwar beim BC170C steht im Datenblatt was mit Cob und der wert dazu max. 4pF.
Für was ist der wert? Ist ein Kondensator in dem Transistor geschalten oder was kann ich darunter verstehen? (auch wens nicht Prüfungsrelevant ist mich Interessierts grad ein wenig)

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Beitrag: #323
04.04.2013, 09:50
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RE: Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
(04.04.2013 09:20)DarkCamelot schrieb:  Kennt wer eine Seite wo ich bisl was über den Transistor lesen kann.
Der BC170C ist mir grad bisl unverständlich.

Was willst du denn über einen npn-Transistor aufregendes lesen? Oder holst du dir auch noch für jeden Kohleschichtwiderstand ein Datenblatt und baust Testschaltungen auf? Cool

Der BC170 ist ein uralter npn-Kleinleistungstyp im TO-92-Gehäuse.
Eckdaten:
Ucesat <0.4 V; B=55...600*; Ptot=300 mW; Icmax=100 mA; Ucemax=20 V; f t=100 MHz
BC170A: *) 35-100, BC170B: *) 80-250, BC170C: *) 200-600;

Das Teil wurde schon in den 60er Jahren hergestellt und verbaut; bei PAL hat da wohl jemand seine Bastelkiste ausgeräumt, bevor er in Rente ging. Du musst über das Teil nur soviel wissen, wie über jeden anderen Transistor auch, sonst wäre das Datenblatt (hat wohl nicht mal PAL mehr gefunden) Pflicht.

Nachtrag: Pinbelegung ganz normal, wie bei BC547 und Konsorten.

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.04.2013 09:51 von Gast.)
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Beitrag: #324
04.04.2013, 09:54
Onkel_Horscht Offline
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RE: Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
Jede Sperrschicht stellt beim Anlegen einer Spannung (in Sperrichtung) eine kleine Kapazität dar. Diese beeinflusst auch das Verhalten bei großen Schaltfrequenzen. Je kleine diese Kapazität ist desto besser, aber sie lässt sich nicht ganz eliminieren.

Bei Kapazitätsdioden wird dieser Effekt ausgenutz:
Durch Veränderung der Spannung in Sperrichtung, verändert sich auch die breite der Sperrschicht und somit die Kapazität. Dies wird zum Beispiel genutzt um heutige Radios auf den passenden Sender abzustimmen (Früher wurde das durch einen eistellbaren Kondensator "Drehko" bewerkstelligt

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Beitrag: #325
04.04.2013, 09:55
DarkCamelot Offline
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RE: Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
Aso ...
Ich frag trotzdem lieber nochmal nach weil bei Transistoren bring ich gern was durcheinander bei der Beschaltung.
Und nochmal damit ich das jetzt von Onkel_Horscht richtig verstanden hab.
Ein NPN brauch an der Basis eine Positive Spannung von 0.6V-0.7V um zu schalten?

Edit: Ok vielen Dank ihr zwei

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.04.2013 09:57 von DarkCamelot.)
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Beitrag: #326
04.04.2013, 09:59
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RE: Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
(04.04.2013 09:46)DarkCamelot schrieb:  Hab noch was.
Und zwar beim BC170C steht im Datenblatt was mit Cob und der wert dazu max. 4pF.
Für was ist der wert? Ist ein Kondensator in dem Transistor geschalten oder was kann ich darunter verstehen? (auch wens nicht Prüfungsrelevant ist mich Interessierts grad ein wenig)

Der ist max. 4 pF wert ...
Dabei handelt es sich um die Sperrschichtkapazitäten, die nun mal jeder pn-Übergang, wenn in Sperrrichtung betrieben, hat. Ist wie ein klitzekleiner Kondensator und wird bei der Kapazitätsdiode auch gezielt genutzt.
Für Anwendungen im Hochfrequenzbereich sind ein paar pF schon eine riesen Sauerei und daher wichtig. Für unsere Anwendungen: Tonne, Kopf frei machen!

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Beitrag: #327
04.04.2013, 10:01
DarkCamelot Offline
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Ah ok
Danke schön, den Wert hab ich auch zum ersten mal gesehen.
Ist immer gut das zu wissen.

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Beitrag: #328
04.04.2013, 10:06
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(04.04.2013 09:55)DarkCamelot schrieb:  Aso ...
Ich frag trotzdem lieber nochmal nach weil bei Transistoren bring ich gern was durcheinander bei der Beschaltung.
Und nochmal damit ich das jetzt von Onkel_Horscht richtig verstanden hab.
Ein NPN brauch an der Basis eine Positive Spannung von 0.6V-0.7V um zu schalten?

npn: Basis-Emitterstrecke (siehe Pfeil) ist ein pn-Übergang wie bei einer Diode mit Anode als Basis gedacht und der Emitter wäre dann die Kathode. Durchlassrichtung heißt, dass an der Basis (Anode) ein um ca. 0,7 V (bei Si) positiveres Potenzial anliegt, als am Emitter (Kathode). Daher sieht die Eingangskennlinie eines Transistors auch wie eine Diodenkennlinie im Durchlassbereich aus; ist ja auch nix anderes.

Einfache Regel: Bei npn muss Basis positiver als Emitter sein, damit ein Basisstrom fliessen kann; Durchlassspannung der BE-Strecke analog Diode ca. 0,7 V.

Bei pnp: Polaritäten (und Pfeil im Symbol) umkehren.

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Beitrag: #329
04.04.2013, 10:08
DarkCamelot Offline
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RE: Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
Dann noch eine Frage zu Dioden und Z-Dioden (Funktion)
Eine Z-Diode hat ja ab einer bestimmten Spannung begrenzt.
Wenn eine Diode in Durchlassrichtung geschalten ist dann hat sie doch, die positive Spannung durchgelassen und die negative Spannung gesperrt oder?

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Beitrag: #330
04.04.2013, 10:22
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RE: Bereitstellung: Fragen / Probleme / Lösungen
(04.04.2013 10:08)DarkCamelot schrieb:  Dann noch eine Frage zu Dioden und Z-Dioden (Funktion)
Eine Z-Diode hat ja ab einer bestimmten Spannung begrenzt.
Wenn eine Diode in Durchlassrichtung geschalten ist dann hat sie doch, die positive Spannung durchgelassen und die negative Spannung gesperrt oder?

Grundsätzlich sollte man bei Dioden nie von Pluspol oder einer positiven angelegten Spannung reden!

Wir kennen Durchlass- und Sperrrichtung, und das hängt davon ab, an welcher Elektrode das Potenzial positiver ist. Wenn an der Kathode +12V anliegen und an der Anode +5V, dann wird sie in Sperrrichtung betrieben. Lege ich an der Anode jedoch +15V an, dann ist die Diode gleich kaputt (Durchlassrichtung ohne Strombegrenzung). Big Grin

Nun zur Z-Diode:
In Durchlassrichtung (Anode positiver als Kathode) verhält sie sich wie jede andere Diode (UF ca. 0,7 V)
In Sperrrichtung kommt es oberhalb der Z-Spannung zum Durchbruch und ein Strom fliesst.
Ob sie zur Begrenzung eingesetzt wird, hängt von der Schaltung ab, auch wenn dies der häufigste Fall ist.

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Kurt Tucholsky
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.04.2013 10:22 von Gast.)
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