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Theorieprüfung
Beitrag: #31
27.04.2018, 12:46
SimplePast Offline
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RE: Theorieprüfung
(27.04.2018 10:15)Suppenkasper schrieb:  Wenn man integrierende und differenzierende Operationsverstärkerschaltungen sieht, dann werden ja für gewöhnlich Kondensatoren verwendet. Ist es auch möglich diese Schaltungen äquivalent mit Spulen aufzubauen? So wie beim passiven Hoch- & Tiefpass oder ist es zu kostenintensiv und deshalb nie in Fachliteratur aufgezeichnet?

Hallo, soweit ich weiß ist dies möglich.
Bloß werden in modernen Schaltungen Spulen vermieden. Da sie mehr Platz verbrauchen, kostenintensiver sind und weniger Präzise ihre Kenndaten einhalten.

Falls dies nicht stimmt, lass ich mich gern eines besseren belehren. Big Grin
Gruß
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Beitrag: #32
28.04.2018, 18:29
Gast Offline
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RE: Theorieprüfung
(27.04.2018 10:15)Suppenkasper schrieb:  Ich hab da mal eine nicht auf die Prüfung direkt bezogene Frage.
Wenn man integrierende und differenzierende Operationsverstärkerschaltungen sieht, dann werden ja für gewöhnlich Kondensatoren verwendet. Ist es auch möglich diese Schaltungen äquivalent mit Spulen aufzubauen? So wie beim passiven Hoch- & Tiefpass oder ist es zu kostenintensiv und deshalb nie in Fachliteratur aufgezeichnet?

Prinzipiell könnte man das machen. Vergleicht man aber Kondensatoren und Spulen, insbesondere in den Frequenzbereichen, in denen OPV-Schaltungen arbeiten, so sind reale Spulen für den Elektroniker nur ein Klotz am Bein.
Die gewickelten Scheisserchen können bei Schaltungen mit OPV kaum überzeugen:
- Vergleichsweise geringe Güte
- parasitäre Kapazitäten
- ohmscher Anteil der Wicklung
- Wirbelstromverluste
- Induktionsspannung geschalteter Induktivitäten
- Streuverluste bzw. Verluste in Abschirmungen
- Kennlinie des Kernmaterials, Sättigung
- Baugröße, insbesondere im Bereich niedriger Frequenzen
- Einstreuungen durch magn. Wechselfelder/Störungen
- ...

Dagegen sind Kondensatoren schon fast Engel, auch wenn sie natürlich keine idealen Eigenschaften aufweisen (können). Im Gegensatz zu den Spulen sind die Verlustwinkel vergleichsweise gering bzw. die Güte sehr hoch. Induktive Anteile (Anschlüsse, Wicklung etc.) sind im interessierenden Frequenzbereich meist zu vernachlässigen.
Dazu kommt, dass man kleinere Kapazitätswerte auch sehr gut in ICs integrieren kann bzw. über gesteuerte Kapazitäten in Form von Kapazitätsdioden verfügt.

Die ganze Geschichte geht sogar soweit, dass man Induktivitäten, sofern deren Verhalten benötigt wird, in OPV-Schaltungen lieber mit einer Gyratorschaltung nachgebildet werden. Dabei kann man unter Verwendung vergleichsweise kleiner Kapazitäten große Induktivitäten mit hoher Güte nachbilden.

Gast

"Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger."
Kurt Tucholsky
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Beitrag: #33
02.05.2018, 09:12
mecha52 Offline
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RE: Theorieprüfung
Hallo zusammen,

welche Fragen könnten denn zu dem Schaltplan der praktischen Prüfung von 2016 kommen?
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Beitrag: #34
07.05.2018, 16:11
wfu123 Offline
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RE: Theorieprüfung
Hallo,

ich hab mir die Beiträge in diesem Forum durch gelesen und bin jetzt etwas verwirrt. Es wurde jetzt schon mehrfach Fragen zu Ankreuz Aufgaben gestellt wie sie auch in der Abschlussprüfung Teil 1 dran kamen, bei den Prüfungen die wir im Betrieb haben gibt es solch Aufgaben aber nicht. Ist das vom Bundesland abhängig oder sind unsere Prüfungen nicht komplett?
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Beitrag: #35
07.05.2018, 18:02
Gast Offline
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RE: Theorieprüfung
(07.05.2018 16:11)wfu123 schrieb:  Hallo,

ich hab mir die Beiträge in diesem Forum durch gelesen und bin jetzt etwas verwirrt. Es wurde jetzt schon mehrfach Fragen zu Ankreuz Aufgaben gestellt wie sie auch in der Abschlussprüfung Teil 1 dran kamen, bei den Prüfungen die wir im Betrieb haben gibt es solch Aufgaben aber nicht. Ist das vom Bundesland abhängig oder sind unsere Prüfungen nicht komplett?

Ja, BaWü macht da eine Ausnahme, da will das Kultusministerium selbst Glücksfee spielen.
Der Rest der Azubi-Welt wird von der PAL Stuttgart mit den Aufgabensätzen versorgt. Das hat den Vorteil der Vergleichbarkeit und eben auch der gemeinsamen Vorbereitung.

Gast

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Beitrag: #36
08.05.2018, 08:01
Lehrer Lämpel Offline
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RE: Theorieprüfung
(07.05.2018 18:02)Gast schrieb:  Ja, BaWü macht da eine Ausnahme, da will das Kultusministerium selbst Glücksfee spielen.
Der Rest der Azubi-Welt wird von der PAL Stuttgart mit den Aufgabensätzen versorgt. Das hat den Vorteil der Vergleichbarkeit und eben auch der gemeinsamen Vorbereitung.

Dafür haben wir hier die Chance auf Teilpunkte Cool

Tiere quälen - NEIN DANKE ... es gibt doch Azubis [Bild: g015.gif]
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Beitrag: #37
09.05.2018, 16:52
katsu Offline
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RE: Theorieprüfung
bei der Winter 2017/2018 Prüfung Systementwurft Teil A Aufgabe 8 liegt bei Klemme C kein Signal an wenn ein Signal bei Klemme A oder B vorhanden ist. Warum?
Und bei Aufgabe 6, ist die Nr.1 richtig. Was ist denn an Nummer Nr.3 verkehrt bzw was würde passieren wenn die Widerstände getauscht wären?
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Beitrag: #38
10.05.2018, 11:41
katsu Offline
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RE: Theorieprüfung
Bin jetzt seit über 1 Stunde an der Aufgabe 4 dran bei Winter 2016/17 Systementwurf Teil A. Wie zur Höhle kommt man da auf 0,5V mit Nr.3? Egal wie man die Verhältnisse berechnet, ich komm höchstens auf 1V. Die Formel für nichtinvertierer OP gibt auch komplett andere werte raus. Wie kann Nr.3 richtig sein?
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Beitrag: #39
11.05.2018, 09:02
Gast Offline
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RE: Theorieprüfung
(09.05.2018 16:52)katsu schrieb:  bei der Winter 2017/2018 Prüfung Systementwurft Teil A Aufgabe 8 liegt bei Klemme C kein Signal an wenn ein Signal bei Klemme A oder B vorhanden ist. Warum?

Betriebsspannung fehlt? Transistor defekt? Big Grin

Also: Wenn an a oder b (beide Eingänge durch die Dioden entkoppelt, so dass L-Pegel an einem Eingang den anderen nicht beeinflußt -> ODER) H-Pegel anliegt, so liegt an der Basis vom Transistor auch H-Pegel an. Der Transistor leitet/steuert durch, so dass am Kollektor (Ausgang c) nur noch Ucesat (also annähernd 0V) anliegt.
Transistor in Emitterschaltung -> 180° Phasendrehung -> Negation

Zitat:Und bei Aufgabe 6, ist die Nr.1 richtig. Was ist denn an Nummer Nr.3 verkehrt bzw was würde passieren wenn die Widerstände getauscht wären?
Hinweis nicht gelesen oder nicht verstanden? "...bei größter Helligkeit soll der gewandelte Wert 25510 betragen."
Bei Lösung 3 nimmt die Spannung am Eingang des ADC bei größter Helligkeit den kleinsten Wert an.

Zitat:Bin jetzt seit über 1 Stunde an der Aufgabe 4 dran bei Winter 2016/17 Systementwurf Teil A. Wie zur Höhle kommt man da auf 0,5V mit Nr.3? Egal wie man die Verhältnisse berechnet, ich komm höchstens auf 1V. Die Formel für nichtinvertierer OP gibt auch komplett andere werte raus. Wie kann Nr.3 richtig sein?

Mit anderen Worten: In der Prüfung hättest du jetzt über die Hälfte der Zeit an einer einfachen Aufgabe verschwendet. Muss man sich leisten können. Cool

Du sollst nicht auf 0,5V kommen, sondern auf +/- 0,5V; d.h., dass über R11 2*0,5V abfallen müssen. Macht 1V.
In Mittelstellung des Schleifers liegt dort ein Potenzial von 0V an. In der "oberen" Stellung sollten ca. 0,5V anliegen.

Kontrolle: Über dem gesamten Spannungsteiler liegen 2*12V=24V; der Gesamtwiderstand beträgt 97,9 kOhm.
Damit liegt über R11+R12 die Spannung von U=24V*(R11+R12)/(R10+R11+R12)=12,47803882V
Somit liegt am "oberen" Ende von R11 ein Potenzial von (12,48-12)V, also rund 0,5V, an.

Einfach mal die komplette Masche mit den beiden Spannungsquellen zeichnen und die Spannungen/Potenziale eintragen.

"Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger."
Kurt Tucholsky
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Beitrag: #40
11.05.2018, 12:11
katsu Offline
Azubi
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RE: Theorieprüfung
Danke. Irgendwie wäre ich nie auf diese simple 0-1V Spannungsfall am Poti gekommen. Habe noch 2 Fragen:

Bei Sommer 2016 Systementwurf A Aufgabe 17 wollen die was von Kompensationswiderstand wissen. Was ist das? Meinen die was mit Kurzschluss und Innenwiderstand?

Und bei Aufgabe 19 . Wenn man aber die Formel aus dem Buch nimmt für den Momentanwert u=û sin 2PI*f , also => 400 sin 2PI*50Hz*12,3ms , komme ich auf 27V. Laut Lösung ist aber Nr.4 mit -265V richtig. Wie kann das?

Danke im Vorraus!
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