Anmelden | Registrieren
Username Password

Antwort schreiben 
 
Themabewertung:
  • 2 Bewertungen - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Theorieprüfung
Beitrag: #21
10.10.2016, 14:46
Phillip Offline
Azubi
***

Beiträge: 30
Registriert seit: 11/2015
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
(10.10.2016 13:37)Neasly schrieb:  Hi Phillip,

manchmal ist es wirklich so einfach wie du schon sagst. "U = R * I"
also Uc=Xc*I stimmt in dem Fall.

Also müsste da 286,47 V rauskommen.
Wenn du die anderen Spannungen auch noch berechnest kannst du dabei die Gegenprobe machen

Die Spannungsformel vom Reihenschwingkreis
Ugesamt =Wurzel(Ur² +(Ul - Uc)²)
oder dann auch Uges = Wurzel( (R*I)² + ( (XL*I) - Uc)² )
Da sollte dann 230 V rauskommen

Aber so viel Zeit hat man da in der Prüfung ja leider nie Smile

Tatsache, das passt so. Manchmal denke ich glaube ich einfach viel zu kompliziert und rechne gar nicht mehr damit, dass es auch mal so einfache lösungen sein können wo man dann die Punkte praktisch geschenkt bekommt. Big Grin

Danke für die Antwort Smile
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #22
12.10.2016, 19:13
EmrAp16 Offline
Facharbeiter
****

Beiträge: 53
Registriert seit: 03/2016
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
Hallo,

habe folgende Frage zu den unten dargestellen Aufgaben, die sich auf die Sommerprüfung 2015 beziehen und ich leider nicht mehr in den entsprechenden Forum schreiben kann da dieses geschlossen ist.
Könnte mir jemand bitte die folgenden Aufgaben erklären?

Systementwurf Teil A:

26. Aufgabe:

Ein Schwingkreis ist durch eine Kapazität von 80pF auf 1000kHz abgestimmt, diese Kapazität wird auf 160pF erhöht.
Welche neue Resonanzfrequenz ergibt sich in kHz?

Zu Auswahl stehen folgende Antworten:
1--> 500kHz
2--> 707kHz
3--> 920kHz
4--> 1080kHz
5--> 2000kHz

Meine Antwort wäre die Lösung 5, obwohl ich denke, dass diese nicht stimmt da sonst die Aufgabe zu leicht wäre.

-------------------------------------------------------------------------------------

Systementwurf Teil A:

27. Aufgabe:

Es wird eine Spannungsdämpfung von 18dB bei der Zertifizierung der Netzwerkverbindung vom Switch zum Zugangsrouter festgestellt. Um wie viel % werden die eingespeisten Spannungspegel gedämpft?

Lösungsmöglichkeiten:
1--> 1,6%
2--> 12,8%
3--> 87,4%
4--> 98,4%
5--> 694%

Bei dieser Aufgabe bin ich leider auf keinen Weg zur Lösung des Ergebnisses gekommen.

--------------------------------------------------------------------------------------
Funktions-&Systemanalyse Teil A:


Aufgabe 27:
In der Zuleitung eines Verstärker liegt ein Sperrkreis für 5,5MHz. Wie groß ist die Schwinkreisgüte?
Der Verlustwiderstand beträgt 5Ohm, die Induktivität 0,025mH.

Lösungsmöglichkeiten:
1--> 35
2--> 86
3--> 173
4--> 346
5--> 860

Meine Antwort wäre die Lösung 3, obwohl ich denke, dass diese nicht stimmt da sonst die Aufgabe zu leicht wäre.

Aufgabe 28:
Es liegt eine RL-Parallelschaltung vor mit R = 150Ohm und Xl = 280Ohm, wie groß ist der Leistungsfaktor cos phi?

Lösungsmöglichkeiten:
1--> 0,47
2--> 0,54
3--> 0,73
4--> 0,88
5--> 0,91

Meine Lösung würde die Antwort 5 sein.

--------------------------------------------------------------------------------------

Es wäre sehr nett, wenn mir jemand die Aufgaben erklären könnte da ich leider keine Lösungen zu dieser Prüfung besitze und gerne die richtigen Lösungen wissen würde, um meine Fehler zu verstehen, falls welche vorhanden sind.

MfG Marvin
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #23
13.10.2016, 08:50
tobi Offline
Azubi
***

Beiträge: 12
Registriert seit: 02/2015
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
(12.10.2016 19:13)EmrAp16 schrieb:  Hallo,

habe folgende Frage zu den unten dargestellen Aufgaben, die sich auf die Sommerprüfung 2015 beziehen und ich leider nicht mehr in den entsprechenden Forum schreiben kann da dieses geschlossen ist.
Könnte mir jemand bitte die folgenden Aufgaben erklären?

Systementwurf Teil A:

26. Aufgabe:

Ein Schwingkreis ist durch eine Kapazität von 80pF auf 1000kHz abgestimmt, diese Kapazität wird auf 160pF erhöht.
Welche neue Resonanzfrequenz ergibt sich in kHz?

Zu Auswahl stehen folgende Antworten:
1--> 500kHz
2--> 707kHz
3--> 920kHz
4--> 1080kHz
5--> 2000kHz

Meine Antwort wäre die Lösung 5, obwohl ich denke, dass diese nicht stimmt da sonst die Aufgabe zu leicht wäre.

-------------------------------------------------------------------------------------

Systementwurf Teil A:

27. Aufgabe:

Es wird eine Spannungsdämpfung von 18dB bei der Zertifizierung der Netzwerkverbindung vom Switch zum Zugangsrouter festgestellt. Um wie viel % werden die eingespeisten Spannungspegel gedämpft?

Lösungsmöglichkeiten:
1--> 1,6%
2--> 12,8%
3--> 87,4%
4--> 98,4%
5--> 694%

Bei dieser Aufgabe bin ich leider auf keinen Weg zur Lösung des Ergebnisses gekommen.

zu Aufgabe 26: Als erstes nimmst du dir die Formel für einen Schwingkreis fr= 1/(2*pi*sqrt(L*C)). Da du L nicht hast, musst du mit der alten Resonanzfrequenz (1000kHz) sowie der Kapazität C=80 pF die Spule berechnen. Dazu stellst du die Formel nach L um. L= (((1/f)/2*pi))^2)/C.
Für L kommt dann 0,317 mH raus. Diesen sowie die neue Kapazität C= 160pF setzt du in die Resonanzfrequenzformel ein die ich oben schon genannt habe. Als ergebnis kommt dann 707 kHz heraus.

zu Aufgabe 27: du nimmst dir die Formel au=20*lg U1/U2 und stellst diese nach U2 um. U2= U1/(10^au/20). Für U1 setzt du einen Beispielwert ein z.B 10V und berechnest U2. U2 wäre in dem Fall 1,25V. Jetzt teilst du die 1,25V durch die 10V um einen prozentualen Anteil zu bekommen. Also:
1-U2/U1 = 1- 1,25V/10V = 1-0,125 = 0,875 = 87,5 %.

Hoffe ich habe alles verständlich verfasst Wink
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.10.2016 09:15 von Onkel_Horscht.)
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #24
13.10.2016, 09:23
EmrAp16 Offline
Facharbeiter
****

Beiträge: 53
Registriert seit: 03/2016
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
Hallo,

vielen Dank für die Erklärung erst einmal könnten sie mir vielleicht noch die zwei anderen Aufgaben aus der Prüfung Funktions- und Systemanalyse Sommer 2015 erklären.

Warum muss man bei der Umstellung dieser Formel : au=20*lg U1/U2 nach U2 man U1/ (10^au/20) durch 10^au/20 teilen?
Die 20 stehen ja für den 20lg aber warum nimmt man die Verstärkung ^10 und teilt diese durch au/20?
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #25
13.10.2016, 09:25
tobi Offline
Azubi
***

Beiträge: 12
Registriert seit: 02/2015
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
Funktions-&Systemanalyse Teil A:


Aufgabe 27:
In der Zuleitung eines Verstärker liegt ein Sperrkreis für 5,5MHz. Wie groß ist die Schwinkreisgüte?
Der Verlustwiderstand beträgt 5Ohm, die Induktivität 0,025mH.

Lösungsmöglichkeiten:
1--> 35
2--> 86
3--> 173
4--> 346
5--> 860

Du nimmst die Formel Q = 2*pi *((L*f)/R) und setzt deine Werte ein. Ergebnis: Q = 173
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #26
13.10.2016, 09:29
tobi Offline
Azubi
***

Beiträge: 12
Registriert seit: 02/2015
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
(13.10.2016 09:23)EmrAp16 schrieb:  Hallo,

vielen Dank für die Erklärung erst einmal könnten sie mir vielleicht noch die zwei anderen Aufgaben aus der Prüfung Funktions- und Systemanalyse Sommer 2015 erklären.

Warum muss man bei der Umstellung dieser Formel : au=20*lg U1/U2 nach U2 man U1/ (10^au/20) durch 10^au/20 teilen?
Die 20 stehen ja für den 20lg aber warum nimmt man die Verstärkung ^10 und teilt diese durch au/20?

Die 20 bezieht sich nicht auf den Logarithmus. Dieser ist ja festgelegt durch das lg (10er Logarithmus). Da zwischem dem 20 und dem lg ein *mal* steht, kann man dieses als Produkt ansehen und somit auch nach den Grundrechenregeln behandeln.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #27
13.10.2016, 10:16
EmrAp16 Offline
Facharbeiter
****

Beiträge: 53
Registriert seit: 03/2016
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
Hallo,

könntest du mir vielleicht noch die Aufgabe 28 vom Funktions- und Systemanalyse Sommer 2015 erklären oder prüfen, ob diese stimmt.

nochmals vielen Dank fürs Erklären der Aufgaben.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #28
14.10.2016, 07:16
Neasly Offline
Stundenklopfer
****

Beiträge: 78
Registriert seit: 01/2015
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
Moin moin,

der Zusammenhang zwischen
G (Wirkleitwert), hier 1/150 Ohm
Y (Scheinleitwert)
und BL (Blindleitwert), hier 1/280 Ohm ist dir bekannt?

Laut Tabellenbuch gibt es die Formel
G = Y * cos(phi)

Für Y gibt es noch den Zusammenhang
Y = Wurzel( G² + BL² )

Da können wir dann den Scheinleitwert ausrechnen und die erste Formel nach cos(phi) umstellen.

also cos(phi) = G / Y

da kommt bei mir dann 0,881 raus.

Grüße
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #29
14.10.2016, 11:18
EmrAp16 Offline
Facharbeiter
****

Beiträge: 53
Registriert seit: 03/2016
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
Neasly schrieb:  
Moin moin,

der Zusammenhang zwischen
G (Wirkleitwert), hier 1/150 Ohm
Y (Scheinleitwert)
und BL (Blindleitwert), hier 1/280 Ohm ist dir bekannt?

Laut Tabellenbuch gibt es die Formel
G = Y * cos(phi)

Für Y gibt es noch den Zusammenhang
Y = Wurzel( G² + BL² )

Da können wir dann den Scheinleitwert ausrechnen und die erste Formel nach cos(phi) umstellen.

also cos(phi) = G / Y

da kommt bei mir dann 0,881 raus.

Grüße

------------------------------------------------------------------------------

Hallo,

der Zusammenhang zwischen Wirkleitwert, Scheinleitwert und Blindleitwert ist mir soweit bekannt.
Jedoch würde mir eine kurze Erklärung nicht schaden.
Bei der Lösung der Aufgabe war jedoch die vorgehendweise nicht so wirklich bekannt.

Da es sich bei der Aufgabe ja um eine RL-Parallelschaltung handelt, eilt der Strom der Spannung um cos (phi) -90° nach und die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung würde 0° getragen.
Die Leitwerte erhalte ich ja, wenn ich die 1 durch die Widerstandswerte teile.

MfG Marvin
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Beitrag: #30
17.10.2016, 08:19
Neasly Offline
Stundenklopfer
****

Beiträge: 78
Registriert seit: 01/2015
Bewertung: 0
RE: Theorieprüfung
Schönen Montagmorgen zusammen,

ja genau die Leitwerte erhälst du wenn du die einzelnen Widerstände invertierst.
Da G = 1 / R
und BL = 1 / XL

   
auf dem Bild aus dem Tabellenbuch von EUROPA Seite 45 sehen wir nochmal grafisch den Zusammenhang von phi.

Der Cosinus, das was wir suchen, ist ja die Ankathete zur Hypotenuse, also G zu Y
=> bedeutet cos(phi) = G / Y

Da uns der Scheinleitwert Y dieser Schaltung ja nicht bekannt ist, rechnen wir diesen noch aus.

Aus der Zeichnung kann man dies auch ableiten. ( a² + b² = c² )
also Y² = G²+ BL²
Jetzt noch die Wurzel ziehen und wir haben den gesuchten Scheinleitwert Y.

Mit dem Y und G können wir dann nun den Faktor von cos(phi) ausrechnen.
Der Faktor würde dann 0,881 betragen.

Als Winkel wären das 28,24°

An dem Wirkwiderstand R besteht zwischen Strom und Spannung keine Phasenverschiebung. Am induktiven Blindwiderstand der Spule eilt der Strom um -90° der Spannung nach.
Aber erst im Zusammenspiel der beiden lässt sich die wirkliche Phasenverschiebung berechnen.

Um dir das mit Y zu ersparen kannst du auch über den Tangens gehen.
Also tan(phi) = BL / G
Da kommen auch 28,18° bei rum.

Umgerechnet mit cosinus als Faktor bekommen wir dann das gleiche Ergebnis.

Also eilt die Gesamtspannung dem Strom um 28,2° voraus.
Hoffe jetzt ist alles klar geworden.
Wenn nicht kannst du gerne nochmal fragen Smile
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.10.2016 08:27 von Neasly.)
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 


Gehe zu:


Kontakt | http://egs-forum.forumprofi.de | Nach oben | Zum Inhalt | Archiv-Modus | RSS-Synchronisation